Transparenz in digitalen Bildern verstehen

Alphakanäle, RGBA, Formatunterstützung – eine klare Anleitung, wie Transparenz in digitalen Bildern funktioniert.

Was ist Transparenz?

Bei digitalen Bildern bedeutet Transparenz, dass einige Pixel teilweise oder vollständig unsichtbar sein können. Wenn Sie ein transparentes Bild auf einem farbigen Hintergrund platzieren – einer Website, einem Design oder einem anderen Bild –, zeigen die transparenten Bereiche das, was sich dahinter befindet, statt einer Volltonfarbe.

Transparenz ist für Logos, Produktausschnitte, Overlays und alle Kompositionen, bei denen Ihr Motiv in einen neuen Kontext eingefügt werden soll, von entscheidender Bedeutung. Durch die Hintergrundentfernung wird Transparenz geschaffen, indem der ursprüngliche Hintergrund unsichtbar gemacht wird.

Der Alpha-Kanal

RGB vs. RGBA

Die meisten Bilder verwenden RGB: Jedes Pixel hat einen Rot-, Grün- und Blauwert, der seine Farbe definiert. Transparente Bilder fügen einen vierten Wert hinzu: Alpha. RGBA bedeutet Rot, Grün, Blau und Alpha. Der Alphakanal bestimmt, wie undurchsichtig oder transparent jedes Pixel ist.

Alpha-Werte

Alpha wird normalerweise als Zahl von 0 bis 255 (oder 0 % bis 100 %) gespeichert. 0 = vollständig transparent (unsichtbar). 255 = völlig undurchsichtig (fest). Werte dazwischen erzeugen Halbtransparenz – nützlich für weiche Kanten, Schatten und Glaseffekte.

Alpha-WertBedeutung
0Vollständig transparent
12850 % undurchsichtig (halbtransparent)
255Vollständig undurchsichtig

Formate, die Transparenz unterstützen

PNG

PNG unterstützt Vollalpha (8-Bit oder 16-Bit). Es ist das gebräuchlichste Format für transparente Bilder. PNG ist verlustfrei, sodass Transparenzkanten scharf bleiben. Dies ist das Standard-Exportformat für die Hintergrundentfernung.

WEBP

WEBP unterstützt Transparenz sowohl mit verlustbehafteter als auch mit verlustfreier Komprimierung. Erzeugt oft kleinere Dateien als PNG in ähnlicher Qualität. Wachsende Unterstützung für alle Browser und Apps.

GIF

GIF unterstützt nur binäre Transparenz: Ein Pixel ist entweder vollständig transparent oder vollständig undurchsichtig. Keine Halbtransparenz. Auf 256 Farben begrenzt, daher nicht ideal für Fotos.

TIFF

TIFF unterstützt Alphakanäle und wird in professionellen Workflows verwendet. Wegen der großen Dateigröße kommt die Bereitstellung im Internet seltener vor.

HEIC/HEIF

HEIC unterstützt Transparenz und ist das Standardformat auf vielen iPhones. QuickRemove akzeptiert HEIC als Eingabe und kann transparente Ergebnisse in PNG oder WEBP ausgeben.

Formate, die Transparenz NICHT unterstützen

JPG/JPEG unterstützt keine Transparenz. Transparente Bereiche werden bei der Konvertierung aus einem Format, das Alpha unterstützt, normalerweise mit einer Volltonfarbe (häufig Weiß) gefüllt. Wenn Sie Transparenz benötigen, exportieren Sie es als PNG oder WEBP.

BMP bietet in einigen Varianten nur begrenzte Alpha-Unterstützung, wird jedoch selten für transparente Bilder verwendet. Bleiben Sie für universelle Kompatibilität bei PNG oder WEBP.

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Wie Transparenz in Design und Web funktioniert

Web

Browser rendern transparente PNGs und WEBPs auf jedem Hintergrund – weiß, farbig oder mit Farbverlauf. Das Schachbrettmuster, das Sie in einigen Editoren sehen, ist nur ein visueller Hinweis; es erscheint nicht im endgültigen Bild.

Design-Software

Tools wie Photoshop, Figma und Canva unterstützen Ebenen mit Transparenz. Transparente Bereiche lassen tiefere Schichten durchscheinen. Exportieren Sie als PNG (oder WEBP), um die Transparenz beim Verschieben von Assets zwischen Apps zu wahren.

Drucken

Beim Drucken gibt es keine „Transparenz“. auf die gleiche Weise – man kann nichts drucken. Für den Druck werden transparente Bereiche entweder als „Aussparung“ belassen oder (keine Tinte) oder mit einer bestimmten Hintergrundfarbe gefüllt. Besprechen Sie dies mit Ihrem Druckdienstleister.

Häufige Missverständnisse

„Weißer Hintergrund = transparent“

Nein. Ein weißer Hintergrund ist undurchsichtiges Weiß. Echte Transparenz bedeutet keine Farbe – das Pixel ist unsichtbar. Manche Anfänger verwechseln einen weißen Hintergrund mit Transparenz; sie sind anders.

„Alle Bildformate unterstützen Transparenz“

Nein. JPG unterstützt niemals Transparenz. Verwenden Sie bei Bedarf PNG oder WEBP.

„Transparenz erhöht die Dateigröße erheblich“

PNG-Dateien mit Transparenz können größer als JPG sein, aber der Alphakanal selbst verdoppelt nicht immer die Größe. Kompression hilft. WEBP erzielt oft kleinere transparente Dateien als PNG.

QuickRemove und Transparenz

QuickRemove ist eine Windows-Desktop-App, die durch Entfernen von Hintergründen transparente Bilder erstellt. Es gibt PNG aus (und kann mit WEBP arbeiten), um das vollständige Alpha beizubehalten. Ihre Ausschnitte können in Designtools, auf Websites oder in Druckworkflows auf jedem Hintergrund platziert werden. Die gesamte Verarbeitung erfolgt lokal – die Bilder verlassen nie Ihren PC.

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